Die Serafin Unternehmensgruppe steigt mehrheitlich bei der BHS tabletop AG ein

München/Selb, 27. März 2017. Die Serafin Unternehmensgruppe übernimmt die Aktienpakete von den Aktionären Munich Re, Deutsche Bank und WMF Gruppe sowie weiterer Aktionäre und wird somit neuer Mehrheitsaktionär der BHS tabletop AG.

Der Vorstand der BHS begrüßt ausdrücklich den Einstieg der Serafin Gruppe. „Diese vom Vorstand favorisierte Lösung ist für das Unternehmen und seine Mitarbeiter ausgesprochen zukunftsweisend“, betont Vorstandsvorsitzender Christian Strootmann. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieser langfristig denkende neue Eigentümer wie schon die Mehrheitsaktionäre zuvor unseren strategischen Kurs positiv begleiten wird.“

Die BHS tabletop AG ist ein global agierender Hersteller von Porzellan für das Hotel- und Gastronomiegewerbe. Mit über 130 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren vom reinen Porzellanhersteller zum anpassungsfähigen und innovationsgetriebenen Anbieter für Tabletop-Lösungen in allen Märkten der Außer-Haus-Verpflegung entwickelt.

Das Traditionsunternehmen aus Bayern vertreibt seine Produkte unter den drei Markennamen Bauscher, Tafelstern und Schönwald. BHS zählt mit teils patentierten Porzellanlösungen zu den Spezialisten für Hotel- und Gastronomieporzellan mit einem weltweit renommierten Kundenstamm.

„Die BHS tabletop AG ist hervorragend aufgestellt, verfügt über eine starke Marktposition und verbindet bayerische Industrietradition mit einem beeindruckenden weltweit funktionierenden Dienstleistungs- und Logistikkonzept“, erklärt Philipp Haindl, Geschäftsführer der Serafin Unternehmensgruppe, den Grund für den Erwerb der Aktienmehrheit. „Wir freuen uns, dass wir Teil dieser Porzellantradition werden.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte die BHS tabletop ihren Wachstumskurs unbeirrt fort und verzeichnete sowohl im Inland wie auch im Ausland weitere Umsatzsteigerungen. So erhöhte sich der Umsatz von 114,2  Mio. EUR um 6,8 Mio. EUR auf 121,0 Mio. EUR (+6,0 %) in 2016. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 3,6 % auf 5,7 Mio. EUR.

Der Vollzug der Aktienkaufverträge steht noch unter Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden.

Alle Meldungen