Herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet

Der „Serafin Forschungspreis zu Unternehmertum“ wurde in der Universität Witten/Herdecke vergeben

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten/Herdecke hat den „Serafin Forschungspreis zu Unternehmertum“ für zwei besonders gelungene Examensarbeiten vergeben. Der mit je 2.500 Euro dotierte Preis, den die Münchener Serafin Unternehmensgruppe auslobt, prämiert Arbeiten, die sich schon während des Studiums mit unternehmerischem Denken befassen. Überreicht wurde der Preis von Prof. Marcel Tyrell, dem Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. „Der Preis passt perfekt in das Profil der Fakultät. Daher sind wir der Serafin Gruppe sehr dankbar, diesen Preis gemeinsam verleihen zu können. Er ist ein Anreiz für die Studierenden, schon frühzeitig Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und sich mit ganz praktischen Problemen und deren Lösungen auseinander zu setzen. Wir möchten die Studierenden dazu bringen, unternehmerisch zu denken.“

Ausgezeichnet wurde die Bachelorarbeit von Inken Piekenbrock, die sich damit auseinandersetzt, wie man in einem Unternehmen mit zwei Abteilungen umgeht, die gleichrangig und dennoch voneinander abhängig sind – eine besonders gute Grundlage für profunden Streit im Unternehmen. Ergebnis: ein ganzes Bündel verschiedener Management Control Mechanismen muss her und auch informelle Mechanismen, wie beispielsweise die Unternehmenskultur, spielen eine große Rolle bei der Regelung.

Bei den Masterarbeiten wurde Jan Veddeler geehrt. Sein Thema: Die Beziehung zwischen technologischem Fortschritt und Ungleichheit in unterschiedlichen Unternehmensorganisationsformen. Wer gut ausgebildet ist und Arbeit hat, die nicht die immer gleichen Schritte erfordert, hat im Grundsatz sehr gute Chancen, vom Wandel zu profitieren. Dies hängt aber, wie die Studie zeigt, auch davon ab, welche Corporate Governance das betreffende Unternehmen, in dem man beschäftigt ist, aufweist.

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